Umzug nach Farmsen

Der seit 1963 herrschende vertragslose Zustand für die Sportstätte am Forsthof konnte auf Dauer natürlich nicht beibehalten werden.Der Vorstand bemühte sich daher laufend um Ersatzflächen zur errichtung einer neuen Sportanlage. Im Frühjahr 1967 kam es zu ersten Besprechungen mit dem Liegenschaftsamt Wandsbek. Das Sportamt Hamburg, das sich seit 1959 ständig bemüht hatte, dem Post SV bei der Suche nach einem Ausweichgelände behilflich zu sein, erklärte sich bereit, dass im Bebauungsplan als Grünfläche ausgewiesene gelände am Weg Surenland (eine frühere Kiesgrube, die mit Hamburger Trümmerschutt aufgefüllt worden war) für eine neue Sportanalage zur Verfügung zu stellen.
Nachdem die zuständigen Gremien des Bezirksamtes HH-Wandsbek einer Vermietung des Geländes an den Post SV gleichfalls zugestimmt hatten, kam es 1968 zzum Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages mit der Hansestadt Hamburg.

Mit dem Neubau der Sportanlage Neusurenland wurde 1969 begonnen. Im Mai 1970 konnte der erste Bauabschnitt mit der fertigstellung des Umkleidehauses, eines Rasen-Fußballplatzes, eines Grand-Fußballplatzes, eines Faustballplatzes und vier Tennisplätzen planmäßig abgeschlossen werden. Der Spielbetrieb der neugegründeten Tennis-Abteilung begann im gleichen Jahr, die Abteilungen Fußball, Handball, Basketball und Fausball beendeten Ende März 1971 ihren Spielbetrieb am Forsthof endgültig und begannen auf der neuen Anlage.

Mit der Fertigstellung des Vereinshaus im Oktober 1972 erhielt der Post SV wieder die für ein gesundes Vereinsleben so notwendigen Räumlichkeiten für das Zusammensein der Vereinsangehörigen, für die Begegnung der Sportler, für Abteilungssitzungen und auch für Vereinsfeierlichkeiten.
Schon zur Einweihung des Clubhauses war die Planung und Vorbereitung des Hallenbaus abgeschlossen.Nach sicherstellung der Finanzierung wurde umgehend mit den Arbeiten begonnen.Viele Rammpfähle mussten in die Erde getrieben werden, um die spätere Standsicherheit der Halle garantieren zu können. Trotz dieser zeitraubenden und kostspieligen Arbeiten lief das Bauprogramm in etwa planmäßig ab und im September 1974 konnte die Mehrzweckhalle im Rahmen einer würdigen Einweihungsfeier dem Sportbetrieb übergeben werden.

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