Kriegswirren

Am Forsthof Haupteingang
Sportanlage am Forsthof – Haupteingang

Im Sommer 1939 schien der Traum des Post-Sportvereins Hamburg in Erfüllung zu gehen, wie in Berlin, München, Köln usw. so auch in Hamburg eine vereinseigene bzw. posteigene Sportanalge zu besitzen. In Verhandlungen zwischen dem Reichspostministerium und der Familie Beisser, Eigentümer und Verpächter des Geländes, auf dem sich die Sportanlage Forsthof befand, war es bezüglich des Kaufpreises zu einer Einigung gekommen. Die Verhandlungen standen kurz vor dem Abschluss, doch durch den Einspruch einer NS-Prüfungskommission traten Verzögerungen ein. Am Ausbruch des Krieges scheiterte schließlich der Kauf des Geländes.

Der 2. Weltkrieg riss schmerzhafte Lücken auch in den Kreis der Postsportler. Nach dem Kriege stetzte, wenn auch –  wie überall bei den Sportvereinen – unter erschwerten Umständen, die Wiederaufbauarbeit ein. Die Schäden auf der Sportanlage am Forsthof wurden durch Gemeinschaftsarbeit verhältnismäßig schnell beseitigt und bei einigen Abteilungen begann bald darauf in bescheidenem Umfang der Sportbetrieb.Da die Sporthalle in der Schlüterstraße den Krieg ohne Schäden überstanden hatte, lebte der Turn- und Sportbetrieb besonders bei den Hallensportarten schnell wieder auf.

Hallensportfeste der Sportarten Turnen, Leichtathletik, Tennis, Hockey, Boxen, Judo, Handball, Radball usw. machten den Namen des Post SV in der Öffentlichkeit wieder bekannt. Die Zahl der Mitglieder nahm ständig zu. Schon wenige Jahre nach dem Krieg zeigte sich erneut, welche Leistungen durch Gemeinschaftsarbeit erbracht werden konnte. Die Tennis- und Hockey-Abteilung wuchs indes so stark an, so dass sich die Spielmöglichkeiten der Mitglieder verschlechterten.

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