Die Gründerjahre

Sportbegeisterte Idealisten waren es, die sich zusammenfanden und den Grundstein für viele erfolgreiche Jahre des Post SV Hamburg legten. 1925 gründete eine kleine Gruppe Hamburger Postangehöriger einen Sportverein, der zunächst den Namen „Sportverein der deutschen Reichspost, telegraphisch-technische AbteilungV“ erhielt. Zwei Jahre später erhielt der Verein den auch zuletzt gültigen Namen: Post-Sportverein Hamburg.

Vereinshaus Stresemannstraße
Vereinshaus an der Stresemannstraße Anfang/Mitte der 1930er

Dank der sportlichen Begeisterung und der intensiven Arbeit der damaligen Gründer und ihrer Mitarbeiter wuchs der Verein rasch heran. Ihr Einsatz für das gemeinsame Werk übertrug sich auf zahlreiche hinzukommende Mitglieder, so dass bald zahlreiche Abteilungen mit den Hauptsportarten Leichtathletik, Fußball, Handball und Faustball entstanden.
Als erste vereinseigene Anlage bezog der Post SV den Sportplatz an der Sengelmannstraße. Diesen hatte sich der SV Uhlenhorst-Herta eigentlich als zweiten Platz herrichten lassen (Die Fußballer von Uhlenhorst-Herta weihten den Platz 1922 mit einem Freundschaftsspiel gegen den SC Victoria ein). Der Platz war er von ihrem heimatlichem Domizil allerdinsg zu weit abgelegen, so dass man den Platz – heute schier unvorstellbar – an den Post SV abtrat. Ob per Kauf, Pachtung o.ä., darüber existieren jedoch keine Aufzeichnungen mehr.Von diesem Mittelpunkt des sportlichen Geschehens führte der Weg zu der wesentlich größeren Sportanlage am Forsthof in Barmbek, die aus einem Hauptplatz mit Laufbahn und allen erforderlichen Leichtathletikanlagen sowie aus zwei Rasenplätzen für für Fuß- und Handball, einem Hockeyplatz, sechs Tennisplätzen und einem Vereinshaus bestand. Am 01. September 1935 wurde diese tolle Sportanlage eingeweiht.Die Zahl der Mitglieder wuchs stetig und neue Abteilungen entstanden. Die Postverwaltung, die den Wert der im Post SV geleisteten Arbeit für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter erkannte, stellte eine durch die Entwicklung im Fernsprechdienst freigewordene Halle im 5.Stock des Fernmeldeamtes in der Schlüterstraße zur kostenlosen Verfügung.

In der Folge schlossen sich bisher selbstständige Post-Sportvereine aus Rahlstedt, Bergedorf, Harburg-Wilhelmsburg und Altona dem Post SV Hamburg an und ließen die Mitgliederzahlen weiter ansteigen.Auf breitem Fundament aufbauend entwickelte sich der Verein mit über 2500 Mitgliedern somit zu voller Blüte. Höhepunkte im Leben des Post SV waren große eindrucksvolle Sportfeste. Zahlreiche Hamburger und Deutsche Meisterschaften sicherten dem Post SV Hamburg hohes Ansehen im Hamburger Sportleben

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